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Nachgefragt- Schauspieler Joachim Kelsch

Schauspieler Joachim Kelsch Foto: Gerlinde Kelsch

Nachgefragt- Schauspieler Joachim Kelsch 

In Spandau kam Joachim Kelsch zur Welt. Den Berliner Schauspieler kennt man vom Deutsch Jüdischen Theater, Theater Varianta in Spandau und vom Pfefferberg-Theater. Dort spielte er in dem Stück „Die Olsenbande dreht durch“ um die Gauner Egon und Co. den „Kommissar Jensen.“ Den Erzengel Gabriel, einen Totengräber und den Oberamtsvorsteher Klotz spielte er ebenfalls im Pfefferberg-Theater in „Zur Hölle mit Faust.“ Aus dem Fernsehen kennt man ihn auch aus „GZSZ“ und „Schwarzwaldklinik.“ Wir sprachen mit dem Darsteller. 

Schauspieler Joachim Kelsch
Foto:/ Volker Neef

Allgemeine-Berliner-Zeitung: Am 16. Januar waren Sie am Zimmertheater Steglitz, Ihrer alten Wirkungsstätte, im Einsatz. Da man Corona-bedingt, keine Aufführungen durchführen kann, sagen Sie uns bitte, was im Zimmertheater stattgefunden hatte. 

Joachim Kelsch: „Wir haben im Zimmertheater Steglitz einen Livestream produziert unter dem Titel „Otto Reutter in 20 Minuten.“ Es wirkten vor der Kamera mit: Günter Rüdiger, Tanja Arenberg und André Rauscher. Ich habe am Regiepult gesessen und das Ganze Bild- und Ton mäßig in Szene gesetzt. Das war der 6. Livestream aus dem Zimmertheater Steglitz, den Günter Rüdiger und ich produziert haben. Im 4. Livestream war Beppo Pohlmann mit seinen „Kreuzberger Nächten“ zu sehen und im 5. Livestream hat Celina Schmidt (Junges Schlosspark Theater) mitgewirkt. Alle Streams vom 1. bis zum 6. können weiterhin auf YouTube angeschaut werden. Hier die Links: 

1. Livestream https://youtu.be/H3lObtYQtIM 

2. LIvestream https://youtu.be/chqIut5N-TY

3. Livestream https://youtu.be/001Jo3sfRMI

4. Livestream https://youtu.be/73grfWCr7-0 

5. Livestream https://youtu.be/QjyxGLQNYKA

6. Livestream https://youtu.be/LemtzV1anvA

Allgemeine-Berliner-Zeitung: Welche Projekte liegen jetzt Ihrerseits noch an? 

Joachim Kelsch: „Eigentlich hätten wir im Deutsch Jüdischen Theater am 9.12.2020 unsere Premiere von „Shalom-Salam: Wohin?“, Staffel 2 spielen sollen. Aufgrund von Corona mussten wir sie dann leider absagen. Stattdessen haben wir ein Video davon produziert, dass sich zurzeit in Postproduktion befindet und im März veröffentlicht werden soll. Hier spiele ich den Friedrich Wilhelm Schneider, der seiner Familie mächtig auf den Geist geht. Außerdem war ich als Kameramann tätig. Es steht auch noch ein weiterer Filmdreh mit dem Deutsch Jüdischen Theater an. Der Film trägt den Titel „Noten in Not – Das Mädchenorchester von Auschwitz.“ Hier spiele ich einen SS-Lagerkommandanten und den Minister für Kultur in der DDR. Auch hier werde ich wieder für die Kamera zuständig sein. Im Mai planen wir eine Gedenkveranstaltung für Rolf Hochhuth im Zimmertheater Steglitz. An dieser Gedenkveranstaltung werden meine Kollegin vom Deutsch Jüdischen Theater, Alexandra Julius Frölich, sowie ich teilnehmen. Wir werden gemeinsam einen Text von Rolf Hochhuth vortragen. Und dann schauen wir nochmal, was da sonst noch kommt.“ 

Allgemeine-Berliner-Zeitung: Vielen Dank für das Gespräch.

Joachim Kelsch: „Gerne.“ (Text: Volker Neef/Fotos: Gerlinde Kelsch/Volker Neef) 

Frank Pfuhl
Frank Pfuhl
ABZ Redaktion Berlin

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